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Solarstrom

Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrische Energie, den Solarstrom. Eine Solaranlage bestehen aus Solarzellen, die den Strom erzeugen. Je mehr Licht auf die Zellen fällt, desto mehr Strom fliesst. Der mit der Solaranlage hergestellte Strom wird entweder zur Selbstversorgung genutzt, oder ganz bzw. teilweise in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Die verbreitetste und effizienteste Methode eine Photovoltaikanlage zu nutzen, ist den grössten Teil des produzierten Stroms für den Eigenverbrauch des Haushaltes einzusetzen.

 

Die Vergütung für eingespeisten Strom liegt bei neuen Photovoltaikanlagen unter dem Strom-Bezugspreis je kWh. Dies macht den Eigenverbrauch des produzierten Stroms sehr viel attraktiver, als die Einspeisung.
Aufgrund des geringen Mehraufwands sollte auf jeden Fall geprüft werden, ob sich der Eigenverbrauch wirtschaftlicher gestaltet, als das Einspeisen des Stroms - denn in den meisten Konstellationen ist das der Fall. 

1. Die Panels wandeln die eingestrahlte
Energie der Sonne in Gleichstrom.
 
2. Dieser wird zum Wechselrichter geleitet und in Wechselstrom umgewandelt.
 
3.  Die Geräte im Haushalt benutzen
diesen dann direkt aus der Steckdose 
 
4. Wird mehr Strom erzeugt, als verbraucht wird,
wird der überzählige Strom in das öffentliche
Netz eingespeist, wofür Sie auch die entsprechende Vergütung erhalten.
 
              Funktionsweise PV Anlage            
 
 
5. Sollte der eigens erzeugte Strom nicht
ausreichen, um Ihren Haushalt vollständig
zu versorgen
(z.B. bei bewölktem Wetter oder nachts),
wird diese Mengeaus dem öffentlichen Netz bezogen
 
6. Durch entsprechende Zähler kann genau berechnet werden,
wie viel des von der Photovoltaikanlage erzeugten Stroms Sie selbst verbraucht haben,
wieviel eingespeist und bezogen wurde.
                

Ihr Vorteil daraus ist eine merklich geringere Stromrechnung. Doch Sie tun damit nicht nur Gutes für sich selbst, sondern auch für die Allgemeinheit: Strom, welchen Sie selbst erzeugen und selbst verbrauchen, belastet die Stromnetze nicht. Deshalb bewegen sich Förderbeiträge auch immer mehr in Richtung Förderung von Eigenverbrauch und weg von Förderungen für die Einspeisung, wie auch an den immer geringer werdenden Einspeisevergütungen zu sehen ist.

Vor- und Nachteile von Solaranlagen

 
Unbegrenzte Verfügbarkeit der Sonnenenergie
  

                                            

 
Wegfall der Notwendigkeit grosser
Energie-Reserve-Kapazitäten
Von Herstellern Garantierte Mindest-Lebensdauer
von 25 Jahren             
           Vorteile Solar Umkomplizierte und schnelle Installation der Anlage, sowie vereinfachtes Bewilligungsverfahren
Reduktion von Energieverlusten durch Übertragung und Verteilung auf kurzen Wegen
 

     

    

Gesteigerte Unabhängigkeit von Preispolitik grosser Konzerne
 
 
Gesetzlich geregelte Fördermöglichkeiten, zusätzliche Energiefördermodelle und günstige Finanzierungsangebote
          
 
 
 
Strom und Warmwasser werden ohne Freisetzung von Feinstaub oder Treibhausgasen, einfach und umweltschonend erzeugt 

 

 

 

 
Effektive Leistung einer Anlage ist abhängig von Lage und Witterung  
 
 

                      Nachteile Solar      

 
Grösse und Beschaffenheit des Dachs beeinflusst die umsetzbaren Möglichkeiten
 
Bei grösseren Anlagen (>30 kWp) kommen intensivere Bewilligungsverfahren ins Spiel             
Solarenergie kann nur bis zu einem gewissen Grad
zur Unabhängigkeit beitragen. Eine vollkommene Autakie ist momentan noch schwiergig und kostspielig umsetzbar.
 
 
          
 
 
 

 

Optimale Vorraussetzung

Könnte man die Vorrausetzungen der idealen Dachanlage aussuchen, so wäre diese nach Süden ausgerichtet und hätte einen Dachneigungswinkel,
der zu jeder Jahreszeit optimale Sonneneinstrahlungswinkel ermöglicht.
house angles
Die Umgebung dieser Anlage wäre absolut Schattenfrei, die Luft stets klar, Verunreinigungen durch Schmutz, Staub, Nebel oder Smog würden nie auftreten. Das Wetter schliesslich wäre immer gleichzeitig sonnig und kalt. Denn neben den oben genannten Bedingungen bieten sowohl hohe Einstrahlung als auch niedrige Temperaturen die optimale Voraussetzung für höchste Erträge.

Insgesamt heisst das:

Die ideale PV Anlage wird es in den seltensten Fällen geben.

Denn die Realität sieht meinst ganz anders aus. Dächer sind oft nach Osten bzw. Westen ausgerichtet. Bäume, Schornsteine oder benachbarte Gebäude werfen ihre Schatten. Schmutzpartikel in der Luft. Das Wetter sorgt abwechselnd für hohe Temperaturen, Nebel oder Wolken. Und jeder einzelne dieser Faktoren verringert den Ertrag.

Die Lösung:

Höchste Erträge – selbst unter schwierigsten Bedingungen mit CIS Modulen 

solarzellen vs fotozellen

Bei den Silizium-Modulen fällt das gesamte Modul aus, sobald eine geringe Fläche bzw. eine einzige Zelle bedeckt oder überschattet wird. Im Gegensatz dazu arbeitet das CIS-Modul weiter sofern das Modul nicht längsförmig und somit eine Zelle in ihrer ganzen Länge bedeckt oder verschattet wird.

Genau hier gibt es eine der weltwirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Möglichkeiten im Solarbereich. Dank der hohen Schattentoleranz und dem guten Schwachlichtverhalten können höchste Erträge auch unter schwierigsten Bedingungen geliefert werden: Bei Verschattung, bei hohen Temperaturen und bei Schwachlicht. Und darüber hinaus werden durch den sogenannten "Light-soaking-Effect" sogar zusätzlich Ertragseffekte geboten.

 

 

Praxisbeispiel

Der Photovoltaik-Markt bietet eine breite Vielfalt an Solarmodulen, die auf sehr unterschiedlichen Technologien basieren.

Im direkten Vergleich zeigen die Modultypen individuelle Unterschiede. Monokristalline Module sind relativ teuer, aber sehr effektiv, während ein polykristallines Modul im Unterschied dazu preiswerter ist, aber geringere Wirkungsgrade aufweist. Aber man hat nicht nur die Wahl zwischen monokristallin oder polykristallin, auch die Technologie der Dünnschichtmodule ist "neu erfunden" und in Sachen Leistungsfähigkeit aus dem Vormarsch. 

Wir informieren uns stätig über neue Technologien, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und gemeinsam mit Ihnen, die passende Wahl zu treffen.
Sie haben Fragen zu hier beschriebenen Sachverhalten oder Produkten? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen stets gerne zu Verfügung um jegliche Unklarheiten auszuräumen.
 
    Solar Frontier Cis Anlage  

 CIS

  Module basieren auf der Dünnschichttechnologie,
  vereinen aber mit ihrer neuartigen Leistungsstruktur die Vorteile von kristallinen Silizium Modulen
  und Dünnschichtmodulen.
 
  Sie haben einen der höchsten Wirkungsgrade aller in Serienproduktion hergestellten
  Dünnschichtmodule. 

  Sie nutzen auch schwache Lichtverhältnisse sehr gut aus.
  Besonders im Winter können sie im Unterschied zu einem Solarmodul, das monokristallin,
  polykristallin oder mit Dünnschicht-Technik arbeitet, die Solarstrahlung besser ausnutzen. 

 

MONO-UND POLYKRISTALLINE SILIZIUMMODULE

 Monokristalline Solarzellen und polykristalline Solarzellen haben einen hohen Wirkungsgrad,
büssen aber bei hohen Temperaturen oder nicht optimaler Sonnenstrahlung an Leistung ein.
Durch die aufwendige Herstellung sind monokristalline und polykristalline Photovoltaik-Module
daher im Vergleich teuer und schwerer als Dünnschicht-Module.
 
Photovoltaik-Module aus monokristallinen Solarzellen sind teurer, aber auch am leistungsfähigsten,
und daher besonders gut für kleine Dachflächen geeignet, die nach Süden ausgerichtet sind.
Man erkennt sie an ihrer schwarzen bis bläulichen Farbe.
 
Polykristalline Solarzellen haben im Unterschiedzum monokristallinen Konkurrenten einen geringeren
Wirkungsgrad und sollten eher für grössere Dachflächen. 
 
Polykristalline oder multikristalline Solarzellen erkennt man an ihrer blauen Oberfläche.
Ihre Kristallstruktur ist nur in Teilen geordnet. Deshalb haben sie einen etwas höheren Innenwiderstand,
die sich in einem etwas niedrigeren Wirkungsgrad niederschlägt 
    solarmodul

   

DÜNNSCHICHTMODULE

 solarmodule duenschicht     
Dünnschichtmodule sind im Vergleich zu anderen Modulen sehr leicht und günstig,
haben aber auch nur einen geringen Wirkungsgrad. Lohnenswert sind Dünnschicht-Module daher
eher für sehr grosse Dachflächen beziehungsweise für grosse Anlagen,
auf denen viele Photovoltaik-Module montiert werden können. 
 
Dünnschichtmodule erkennt man an ihrer dunkelbraunen bis schwarzen Färbung.
Der geringe Materialbedarf macht dieses System zu einer besonders preiswerten Lösung.
Im Unterschied zu monokristallinen oder polykristallinen Solarzellen büssen Dünnschicht-Module
bei schwachen Lichtverhältnissen oder sehr hohen Temperaturen nur geringfügig an Leistung ein.
 
 
 

Bemessung der Leistung von Photovoltaikmodulen  

Die Leistung der PV-Module ist ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung welche Technologie zum Einsatz kommen soll.
 
Diese Leistung wird von den Herstellern als Nennleistung angegeben.
Die Nennleistung beschreibt wieviel Leistung ein Modul grundlegend erbringen kann.
 
Gemessen und getestet werden die Module meist im Labor, das heisst unter idealen Bedingungen – keine Verschattung, optimale Neigung und Ausrichtung zum Sonnenverlauf.
 
So wird ein vergleichbarer Wert geschaffen, der auf die verschiedenen Module angewendet werden kann.
 
 

 Leistungsfaktoren

Abweichung unter realen Bedingungen

In der Praxis sind diese Bedingungen meist nicht gegeben. Somit entstehen im tatsächlichen Einsatz der Module an verschiedenen Standorten abweichende Werte zur Nennleistung.
Diese können je nach Einstrahlungswert ebenso gesteigert als auch verringert, zum Vergleichswert, ausfallen.
 
Allerdings gibt es auch bei der Angabe der Nennleistungen unterschiedliche Vorgehensweisen.
So werden die Testergebnisse von Hersteller zu Hersteller verschieden interpretiert und in den Angaben verwendet.
Man kann in der Praxis feststellen, dass Module einer Serie tatsächlich maximal die angegebene Nennleistung erreichen, andere aber Ihr Idealziel sogar noch übertreffen.
 
Daher ist ein Leistungsvergleich verschiedener Module unter Realbedingungen meist hilfreicher, um zu ermitteln welche Leistung im individuellen Fall beim Verbraucher ankommt, als sich allein auf den angegebenen Wert der Nennleistung zu verlassen. 
 

Direktvergleich unter Realbedingungen

«Beweisen statt behaupten»

Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesystem ISE stellte Testergebnisse von verschiedenen Testanlagen zur Verfügung.
In diesen Testanlagen werden Module verschiedener PV-Technologien unter gleichen realen Bedingungen auf ihre Leistungsfähigkeit getestet.

Frauenhofer Vergleich Module   Frauenhofer Vergleich Module 01                                                            

                        

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